
Aarefeldstrasse 25, 4658 Däniken
Museen, Architektinnen und Ausstellungsgestalter fragen oft: Sollen wir ein handgefertigtes Modell beauftragen, in ein digitales Modell investieren oder beides kombinieren? Jede Lösung hat klare Stärken. Daher wähle das Medium, das am besten dem Zweck dient.
Analoge Modelle vermitteln sofort glaubwürdige Massstäbe, Textur und Materialeigenschaften, die Besucherinnen und Kunden aus der Nähe prüfen oder sogar anfassen können; das macht sie unverzichtbar, um Proportionen, Oberflächen und Toleranzen zu bewerten. Sie sind langlebig, für Langzeitausstellungen geeignet, benötigen wenig technische Betreuung und signalisieren handwerkliche Qualität und Authentizität.
Digitale Modelle eignen sich für animiertes Storytelling, zeigen innere Strukturen oder Bauphasen und lassen sich einfach aktualisieren oder für verschiedene Standorte lokalisieren. Sie ziehen Aufmerksamkeit auf sich, verlängern die Verweildauer und sind social-media-freundlich. Ausserdem ermöglichen sie Szenarien, die ein statisches Objekt nicht darstellen kann.
Analoge Modelle erfordern zu Beginn höhere Arbeits- und Materialkosten, haben jedoch geringe laufende Kosten. Digitale Modelle brauchen Technik und Wartung, bieten dafür jedoch mehr Flexibilität. Barrierefreiheit, Ausleuchtung des Veranstaltungsorts, Dauer (temporär vs. dauerhaft) und Budget entscheiden meist über die Wahl.
Nutze ein hochwertiges analoges Modell als taktilen Anker und ergänze es mit digitalen Overlays für Animationen, z. B. zur Darstellung von Personenströmen, Lichtwechseln oder internen Mechanismen.
Schicken Sie uns ein kurzes Briefing (Zweck, Ort, Zeitrahmen, Budget) und wir schlagen drei Optionen vor: analog, digital und hybrid, mit Zeitplan und grober Kostenschätzung.
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